Fujikina Cologne 2025

Fujikina Cologne 2025 Location: Flora und Botanischer Garten Köln

Den Auftakte der Fotomesse von Fujifilm machte Thomas B. Jones mit einem Vortrag über die Fujifilm JPEG Rezepte und wie diese auch Professionell eingesetzt werden können. Während er früher haupsächlich RAW fotografiert hat und viele Stunden zum Editieren seiner Fotos brauchte, nimmt er sich heute diese Zeit lieber um das Foto direkt in der Kamera zu perfektionieren. Dadurch kann er seine Aufnahmen direkt während des Events zeigen, verschicken und drucken - das löst besondere Emotionen bei seinen Kunden aus und verschafft ihm einen klaren Wettbewerbsvorteil, sagt Thomas.
Meistens verwendet er die Einstellung JPEG+RAW um ein “Fangnetz” zu haben, falls doch mal die Belichtung nicht stimmen sollte. Besonders hervorgehoben hat er aber, dass Filmsimulationen keine “Filter” sind, sondern eine bestimmte Entscheidung: Man solle sich vorher bewusst einen Look überlegen (wie damals mit einem Film) und dann konsistent damit arbeiten und nicht ständig hin- und herwechseln.

Sein Workflow für das professionelle Arbeiten mit JPEG-Rezepten

An der Touch & Try Station konnte man die gesamte Serie der aktuellen Fujifilm Kameras und Objektiven der X- und GFX-Reihe begutachten und testen. Mich hat es direkt zum 50mm f1.0 verschlagen; Ein einzigartiges Objektiv mit unfassbarer Lichtstärke und Tiefenschärfe.

Besonders gut hat mir der Verleihservice gefallen. Hier war es möglich viele Kameras und Objektive kostenfrei für jeweils zwei Stunden ausgiebig zu testen. Zuerst habe ich das 56mm f1.2 ausprobiert:

…und weil das 50-140 f2.8 leider nicht zu verfügung stand habe ich alternativ das Hochleistungs Teleobjektiv 100-400mm f4.5-5.6 getestet. Nicht ganz unauffälig am Body der kleinen X-Pro 3, aber die Aufnahmen sprechen trotzdem für sich:

Ines Thomson hat bei einem Live-Portrait-Shooting erklärt, wie wichtig die Kommunikation zwischen Fotograf und Model ist. Sie möchte erreichen das sich jeder bei ihr im Studio wohlfühlt, denn genau dann kommen die besten Bilder zustande.

Anschließend konnte ich den bewegenden Vortrag von Joachim Schmeisser zu seiner Wildtierfotografie in Afrika hören. Neben vielen eindrucksvollen Fotos war ihm besonders der Appell für die vom aussterben bedrohten Tieren wichtig. Er war viele Jahre bei einem Wildlife Trust, der Elefanten-weisen aufzog, die ihre Familien durch Wilderer verloren hatten.

Den Abschluss machte Jens Burger. Er teilte in einem Live-Shooting den Inhalt seines Workshops “Menschen in kleinen Räumen”. Dabei verwendet er ausgefallene Sets mit Pappkartons, Luftpolsterfolie und Bettlaken, um verrückte Effekte zu erzielen. Neben ausgefallenen Materialien braucht er nun ein günstiges Ringlicht und ein Weitwinkelobjektiv. Sein Schwerpunkt liegt bei der inszenierten Peoplefotografie und damit noch stärker auf dem kreativen Prozess als auf dem eigentlichen Fotografieren.

Hier ist das Model in Noppenfolie aus dem Baumarkt eingewickelt, den Effekt sehen wir rechts auf dem Bildschirm.

Zum Abschluss durften die Teilnehmer selbst einmal in den ‘kleinen Raum’ hinein fotografieren:

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Dein Zuhause ist dein Studio: Warum jeder die Produktfotografie probieren sollte